Die Ankunft der 17. Etappe der Tour de France in Finhaut-Emosson fand unter besten Voraussetzungen und strahlendem Sonnenschein statt. Mehr als 100’000 Zuschauer säumten die Strassen entlang der Walliser Etappe, um die Radfahrer der « Grande Boucle » anzufeuern. Die majestätische Kulisse der Walliser Alpen wie auch die spektakuläre Rückfahrt der Karawane durch die Baustelle der Nant de Drance machten diese Ankunft zu einer der spektakulärsten der diesjährigen Ausgabe der Tour de France. 

Eine großartige Etappe ohne Zwischenfälle

Die Kantonspolizei Wallis kann vermelden, dass auf der Etappe der Tour de France Finhaut-Emosson keine Zwischenfälle auf Walliser Kantonsgebiet verzeichnet wurden. Die Stimmung war gut und das Grossereignis konnte unter einem strahlend blauen Himmel durchgeführt werden.Mehr als 680 Helfer im Sicherheitsbereich leisteten ihren Beitrag zu diesem Erfolg. Polizeibeamte, medizinisches Personal, Feuerwehrmänner, Grenzwächter, Mitglieder der Fédération motorisée valaisanne, Angehörige des Zivilschutz, Armeeangehörige und Angestellte des Strassenunterhalts waren verantwortlich, dass dieses aussergewöhnliche Ereignis ohne nennenswerte Vorkommnisse durchgeführt werden konnte.Die gute Zusammenarbeit mit den Organisatoren der Tour de France und dem Komitee der Etappe Finhaut-Emosson, hat dazu beigetragen, dass die geschätzten 100’000 Zuschauer laufend informiert wurden und den Anweisungen Folge leisteten. Regelmässig wurden in Zusammenarbeit mit den regionalen Radiostationen (RhôneFM und das Radio Chablais) und über Facebook Informationen verbreitet.Die Anhänger des Radsports und die Zuschauer verhielten sich sehr sportlich. Auf der ganzen Strecke war die Stimmung gut.Die ausgezeichnete Zusammenarbeit  zwischen den Polizeikorps und den Sicherheitspartnern auf nationaler Ebene ist an dieser Stelle lobenswert zu erwähnen. Es war nicht notwendig, geplante besondere Dispositive für aussergewöhnliche Situationen zu aktivieren.Die Kantonspolizei Wallis und ihre Sicherheitspartnern sind zufrieden, dass der Kanton Wallis und die Schweiz mit der Tour de France und ihrer Etappe im Wallis ein gutes Image hinterliessen.

„Außerordentlich, wie versprochen“

Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France, hatte versprochen, dass diese Etappe außergewöhnlich sein würde„, sagt Alain Gay-des-Combes, Copräsident des Organisationskomitees der Etappe in Finhaut-Emosson. „Es hat gestimmt, und ich glaube, dass heute niemand enttäuscht war. Der Tag war ausserordentlich, mit einer logistischen Herausforderung und ein Traum der sich verwirklicht hat. Dieses Fest haben vor allem Hunderte von Freiwilligen möglich gemacht „, sagt Cédric Revaz, der andere Copräsident. „Begeisterte, engagierte und stolze Freiwilligen, die das Beste gemacht und gezeigt haben. Wir danken auch dem Staat Wallis, der Kantonspolizei, der Gemeinde Finhaut, Bernard Thevenet und ASO, Valais-Wallis Promotion, Steve Morabito, unserem Aushängeschild und 9. in der heutigen Etappe. Alle haben diese Etappe in Finhaut-Emosson möglich gemacht.

« Sonnenschein pur, überwältigende Panormanen, eine spektakuläre Ankunft und vor allem eine gesamte Region, die sich für den Erfolg dieser Grossveranstaltung eingesetzt hat : Vor den Augen von Millionen von Zuschauern weltweit und den Tausenden anwesenden Zuschauern hat sich das Wallis von seiner besten Seite präsentiert », freut sich Damian Constantin, Direktor von Valais/Wallis Promotion (VWP). Die von VWP organisierten Fanzonen in Martinach und Finhaut rückten die Naturprodukte und das Kultur- und Tourismusangebot des Wallis ins Scheinwerferlicht und fanden bei den zahlreichen Besuchern grossen Anklang. Das in einem Weizenfeld in Evionnaz realisierte Fresko weckte durch beeindruckende Luftaufnahmen auch das Interesse des Französischen Fernsehens. « Die Ankunft der Tour in Finhaut-Emosson ist viel mehr als nur ein lokaler Event. Das Wallis als Ganzes wurde in deren Rampenlicht gestellt. Denn im 2016 schlägt das Herz des Wallis ganz und gar für die tour de France … damit in Zukunft das Herz der Velofahrer für das Wallis schlägt », so Damian Constantin abschliessend.