Der Emosson Staudamm am Gipfel vom Geulaz Pass ist das wichtigste Werk der Entwicklung des Unternehmens Emosson S.A. . Es schliesst die Schlucht von der Barberine in der natürlichen Felsanker und daher blockiert die Emosson südosten Ebene. In diesem Internet-Link, ein Film von Schweizer Fernsehen stellt diese Konstruktion im Jahre 1969 vor.

Der erste Beton wurde im September 1975 festgelegt, der letzte im August 1973. Der Damm wurde zum ersten Mal am 10. September 1975 gefüllt. Der Damm gefüllt mit 180 m hoch, 560 m lang und mit einem Behälter von 327 ha ist der zweite wichtige Wasserbehälter der Schweiz.

Die « Raum » Plannung ist franco-swiss, wegen der Herkunft des Kapitals, der Wassereinzugsgebieten und verschiedenen Kraftwerken . Eine Grenzänderung war nötig, so dass der Abbau ganz auf dem Schweizer Gebiet liegte. Sonst würde die Grenze in der Mitte des Staudammes geschnitten. Deshalb führten die betroffenen Gemeinden im Jahre 1963 eine Gebietsaustausch zwischen dem Präsidenten der Französischen Republik Charles de Gaulle und den Schweizer Behörden.

Heute ist der Staudamm von Emosson im Sommer entweder mit dem Auto durch das Finhaut Dorf von Martigny über dem Forclazpass & von Chamonix über dem Montets Pass und Le Châtelard (Grenze) oder mit dem Zug (Mt-Blanc Express) erreichtbar.

Oder mit dem pittoresken Verticalp Bahnen, wie folgt beschrieben :

Im Herzen des Espace Mont-Blanc, genau in der Mitte zwischen Chamonix (F) und Martigny (CH) gelegen, verspricht Ihnen die Verticalp Emosson ein unvergessliches atemberaubendes Erlebnis. Drei in der Art einzigartige Bahnen führen Sie hinauf bis zum unvergeichlichen Naturpark Emosson auf 1965 m Höhe mit einem spektakulären Ausblick auf den sagenhaften Mont-Blanc.

Vor Ort können Sie einen der vielen markierten Wanderwege bis zum Old-Emosson Staudamm nehmen, entweder bis zur Dinosauriern Spuren oder einfach nur um die Landschaft & der wertvolle natürliche Standort zu geniessen.

Ein neues Pumpspeicherkraftwerk
Das Kraftwerksprojekt Nant de Drance umfasst den Bau eines Pumpspeicherkraftwerks in einer Kaverne zwischen den beiden Stauseen Emosson und Vieux-Emosson. Das Kraftwerk ist für die Stromproduktion während der Spitzenverbrauchszeiten vorgesehen. Das Wasser wird vom Stausee Vieux-Emosson zum Lac d’Emosson geleitet, der ungefähr 300 Meter tiefer gelegen ist, um die dort befindlichen Turbinen anzutreiben. In den Nachtstunden oder während der Wochenenden, wenn der Strombedarf geringer ist, wird das Wasser wieder in den oberen See zurückgepumpt. Mit einer Turbinenleistung von 900 Megawatt wird das Kraftwerk Nant de Drance jährlich ungefähr 2500 Mio. kWh Spitzenenergie produzieren.  Das Kraftwerk soll ab 2017 etappenweise in Betrieb genommen werden. Bau, Inbetriebnahme und Betrieb des Pumpspeicherkraftwerks erfolgen durch die Nant de Drance SA. Deren Partner sind Alpiq (54% Beteiligung), die SBB (36%) und Walliser Elektrizitätswerk FMV (10%).

Dies ist das Jahrhundertprojeckt mit fast 400 Arbeitern, zehn Jahren Baustellen unter Erde und in grosser Höhe, 1.7 Moi m2 Felsen Ausbruch und 17 km von Galerien gegraben.

Es ist durch diese Galerien, dass die Karawane des Tour de France mit der grössten Sichereit evakuiert sein wird.

Sobald der letzte Fahrer die Ziellinie überquert hat, wird die Emosson Strasse vollständig für die Oeffentlichkeit freigegeben wird.